Land Vorarlberg

Martinsturm

Der Martinsturm, das Bregenzer Wahrzeichen, verdankt seine kolossale Wirkung der prachtvollen barocken Zwiebelkuppel. Im Winter 2014/2015 sind die Räumlichkeiten des Martinsturms behutsam und mustergültig restauriert worden. Die in einen ursprünglichen Zustand zurückversetzte ehemalige Türmerwohnung bietet einen tiefen Einblick in die Baugeschichte des Turms. Seit 2011 werden im Martinsturm stadtgeschichtliche Ausstellungen gezeigt.

 

Die 2015 eröffnete stadtgeschichtliche Dauerausstellung führt die Eckpunkte der Stadtentwicklung vor Augen. Der Titel der Ausstellung „Bregentz. Stadt am Bodensee“ ist eine Referenz an die Vielfalt der Schreibungen von Bregenz durch die Jahrhunderte hindurch, die auch für die Vielfalt des geschichtlichen Erbes dieser Stadt stehen.

 

Bregenz hatte zur Römerzeit überregionale Bedeutung. Der Bodensee hieß damals „lacus Brigantinus“, also Bregenzer See. Mit der mittelalterlichen Neugründung von Bregenz auf dem Plateau der Oberstadt beginnt die Geschichte des heutigen Bregenz. Die Bregenzer lebten von der Landwirtschaft, vom Holzhandel, seit 1650 vom Kornhandel. Mit dem Bau der Eisenbahn (1870–1884) trat Bregenz in eine Wachstumsphase ein. Die Eisenbahn war Voraussetzung für die Industrialisierung des Bregenzer Raumes und Motor des Fremdenverkehrs. Bregenz wurde zur Industrie- und gleichzeitig zur Tourismusstadt, eine ungewöhnliche, aber erfolgreiche Kombination.

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