Land Vorarlberg
Objekte

Spiel-Maia


Museum

MUSEUM Großes Walsertal Sonntag

Beschreibung

Schwarzer Hut mit Birkhahnfederschmuck und glänzenden, bunten Papierblumen

Maße

18,5 x 27,5 x 31 cm

Material

Stoff, Kunst- und Papierblumen

Inventarnummer

mgwtAC-1187

Objektgeschichte

Wie die Schützen und die Veteranen, so trugen früher auch die Rekruten bei besonderen Anlässen geschmückte Hüte (=Maia). Der Rekrutenhut hieß Spiel - Maia. Bis 1914 gab es im Kaiserreich keine allgemeine Wehrplicht. Jedes Land mußte aber zur Erhaltung der Ordnung bzw. für kriegerische Aktivitäten eine bestimmte Anzahl von Soldaten stellen. Jeder Taugliche hatte bei der Musterung eine Losnummer zu ziehen. Das Los (=Spiel) entschied also, ob der junge Mann einrücken mußte oder nicht. Hatte er "verspielt", so mußte er sich zum Militär und trug als äußeres Zeichen bis zum Einrücken den "Spiel-Maia". Dieser war mit dem Federstoß eines Spielhahns geschmückt. Für reiche Leute bestand die Möglichkeit, einen Stellvertreter zum Militär zu entsenden. So kamen oft Minderbemittelte, die beim Losziehen Glück hatten und für einen anderen einspringen konnten, schnell zu einem kleinen Vermögen, denn der Militärpflichtige mußte seinem Ersatzmann täglich einen Gulden bezahlen. Lehrer waren grundsätzlich vom Militätdienst befreit.

Objekttyp

Museumsobjekt (dreidimensional)

Systematik

Öffentlichkeit und Gemeinwesen -> Kriegswesen/Militär

Systematik

Brauch und Fest
Spiel-Maia
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